Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge: CDU-Wäh­le­rin­nen und ‑Wäh­ler leh­nen schwarz-gel­bes Modell ab

Der Bund der Steu­er­zah­ler hat eine reprä­sen­ta­ti­ve Umfra­ge zu den Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­gen erho­ben. Dazu erklärt Ste­fan Käm­mer­ling, kom­mu­nal­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Land­tag NRW: Die Umfra­ge spricht eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger will die Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge abschaf­fen, und es wer­den immer mehr. 

42 Pro­zent wol­len sie mög­lichst sofort los­wer­den, im Som­mer des ver­gan­ge­nen Jah­res waren es ledig­lich 36 Pro­zent. Nur noch 16 Pro­zent wol­len sie bei­be­hal­ten. Und vor allem: Ledig­lich 39 Pro­zent plä­die­ren dafür, die Kom­mu­nen ent­schei­den zu las­sen, ob die Bei­trä­ge erho­ben werden.

Das ist eine schal­len­de Ohr­fei­ge für Schwarz-Gelb. Denn genau das ist das Modell von CDU und FDP: Sie wol­len den Schwar­zen Peter an die Rat­häu­ser wei­ter­ge­ben. Dort soll ent­schie­den wer­den, ob die Anwoh­ner zur Kas­se gebe­ten wer­den. Das ist selbst im eige­nen Lager nicht mehr­heits­fä­hig: Dort gibt es bei CDU-Wäh­lern nur 42 Pro­zent Zustimmung.

Es bleibt dabei: Das Modell der SPD-Land­tags­frak­ti­on ist das bür­ger­freund­lichs­te. Wir wol­len, dass die Bei­trä­ge der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kom­plett vom Land über­nom­men wer­den. Das ist fair und trans­pa­rent, das ver­schont Eigen­heim­be­sit­zer von hohen Kos­ten im oft fünf­stel­li­gen Bereich. Alles ande­re ist Murks.“

Down­loads