50 Jah­re SGK NRW -
SGK-Kom­mu­nal­kon­gress Hei­mat gestalten”

50 Jah­re SGK NRW –
SGK-Kom­mu­nal­kon­gress Hei­mat gestalten

Vie­le inter­es­sier­te Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker aus dem Haupt- und Ehren­amt in NRW folg­ten der Ein­la­dung zum SGK-Fach­kon­gress Hei­mat gestal­ten“ mit der anschlie­ßen­den Gala zum 50-jäh­ri­gen Bestehen der SGK NRW im Düs­sel­dor­fer Mari­tim Hotel. Im Mit­tel­punkt stan­den neben dem selbst­be­wuss­ten Gestal­tungs­wil­len der Kom­mu­nal­po­li­tik, auch die Her­aus­for­de­run­gen der aktu­el­len Zeit wie Kri­sen­fes­tig­keit, Digi­ta­li­sie­rung und nach­hal­ti­ge Kreis­lauf­wirt­schaft. 

Wir müs­sen gute Kom­mu­nal­po­li­tik machen – mit Hal­tung und dem Wil­len, die Din­ge vor Ort vor­an­zu­brin­gen. Basie­rend auf sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Wer­ten set­zen wir uns für ein gutes Mit­ein­an­der in den Kom­mu­nen ein“, beton­te Frank Mey­er, Vor­sit­zen­der der SGK NRW und Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Kre­feld bei sei­ner Eröff­nungs­re­de. Die Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit sei­en zwar grö­ßer und inten­si­ver als es noch vor ein paar Jah­ren anzu­neh­men war. Davon dür­fe sich aber nie­mand ent­mu­ti­gen oder demo­ti­vie­ren las­sen. Neben Kli­ma­wan­del und explo­die­ren­den Strom- und Gas­prei­sen, dürf­ten die Städ­te und Gemein­den nicht kaputt­ge­spart wer­den. Die Siche­rung der Lebens­qua­li­tät sei dabei eine zen­tra­le Auf­ga­be von Ver­wal­tung und Poli­tik gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern. Sozia­le Ver­wer­fun­gen in der Stadt­ge­sell­schaft sei­en eine Gefahr, die ernst­ge­nom­men wer­den müs­se. Dazu bedarf es aber auch der Hil­fe von Land und Bund. 

Kom­mu­na­le Zei­ten­wen­de  

Der Titel des Impuls­vor­tra­ges des Jour­na­lis­ten und Autors Rapha­el The­len ließ bereits auf den Inhalt schlie­ßen: Kom­mu­na­le Zei­ten­wen­de“ – die Her­aus­for­de­run­gen für die Kom­mu­nal­po­li­tik sind hier groß und viel­schich­tig. Der Jour­na­list spie­gel­te vie­le inter­es­san­te Aspek­te und Her­aus­for­de­run­gen aus der glo­ba­len Per­spek­ti­ve auf die kom­mu­na­le Ebe­ne und schaff­te es, trotz anfäng­li­cher Fest­stel­lun­gen wie kom­plex die Welt ist“, eine posi­ti­ve Moti­va­ti­on für die Anwe­sen­den haupt- und ehren­amt­li­chen Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und ‑poli­ti­ker her­aus­zu­ar­bei­ten.  

Digi­tal, sicher, nach­hal­tig  

In drei Steh­ca­fés“ konn­ten die Teil­neh­men­den mit Exper­tin­nen und Exper­ten aus den Schwer­punkt­be­rei­chen Digi­ta­li­sie­rung, Ord­nung und Sicher­heit sowie nach­hal­ti­ge Kreis­lauf­wirt­schaft dis­ku­tie­ren und sich in der anschlie­ßen­den Pau­se mit den Podi­ums­teil­neh­men­den sowie den Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern in der beglei­ten­den Aus­stel­lung aus­tau­schen. 

Hei­mat gestal­ten – Kom­mu­ne weiterdenken 

Die zen­tra­le Podi­ums­dis­kus­si­on am Nach­mit­tag beschäf­tig­te sich mit den Her­aus­for­de­run­gen für die kom­mu­na­len Akteu­re in NRW. Mode­riert durch den Jour­na­lis­ten Tom Heger­mann stell­ten sich Frank Mey­er, Nico­le Ber­ka  

(Bür­ger­meis­te­rin von Neun­kir­chen-Seel­scheid), Mar­tin Bör­schel (NRW​.BANK) und Dr. Chris­ti­na Rent­zsch (Stabs­stel­le Zukunft der Gesell­schaft“, Her­ne) den Fra­gen des Mode­ra­tors und dis­ku­tier­ten, ange­rei­chert durch vie­le Fra­gen aus dem Publi­kum, dar­über, wie trotz aller Her­aus­for­de­run­gen die kom­mu­na­le Ebe­ne wei­ter­hin die Sta­bi­li­tät unse­rer Gesell­schaft sichern kann und wie kom­mu­na­le Ehren- und Haupt­äm­ter umge­stal­tet wer­den müs­sen, um sie für mehr Men­schen attrak­tiv zu hal­ten bzw. zu machen und nicht nur für Ein­zel­ne. 

Kri­sen­fest. Kli­ma­ge­recht. Lebens­wert.  

Die Fach­fo­ren aus dem Kon­gress­un­ter­ti­tel Hei­mat gestal­ten – Kri­sen­fest. Kli­ma­ge­recht. Lebens­wert.“ bil­de­ten den Abschluss des Fach­kon­gres­ses und gaben aus­rei­chend Zeit, alle Facet­ten zur kri­sen­fes­ten Auf­stel­lung einer Kom­mu­ne, kom­mu­na­le Lösungs­an­sät­ze in der Ener­gie­wen­de und Ent­wick­lungs­stra­te­gien für Lebens­qua­li­tät und Zusam­men­ar­beit zu dis­ku­tie­ren. Fach­leu­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft stan­den in den Foren Rede und Ant­wort zu Publi­kums­fra­gen und lie­fer­ten vie­le span­nen­de und inter­es­san­te Inhal­te für die Arbeit vor Ort. 

Vie­le Infor­ma­tio­nen und auch span­nen­de und neue Ideen wur­den auf dem SGK-Fach­kon­gress dis­ku­tiert und fin­den so hof­fent­lich den Weg in die Gre­mi­en und in die Arbeit der Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker vor Ort. 

YouTube

Mit dem Laden des Vide­os akzep­tie­ren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.
Mehr erfah­ren

Video laden

Was es jetzt also braucht, sind inspi­rie­ren­de Ideen für die Zukunft und die gute Nach­richt ist: Das Wis­sen und die Tech­no­lo­gien, um die Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, ste­hen bereit. Jetzt kön­nen wir uns auf den Weg machen, und uns die bes­se­re Zukunft holen“, for­cier­te Rapha­el The­len in sei­nem Vor­trag. Foto: SGK NRW 

Podi­ums­dis­kus­si­on Hei­mat gestal­ten – Kom­mu­ne wei­ter­den­ken“ Fotos: SGK NRW 

Fach­leu­te aus Poli­tik und Wirt­schaft in den Fach­fo­ren am Nach­mit­tag. Fotos: SGK NRW

Die­se Ver­an­stal­tung wur­de unter­stützt von unse­ren Partnern

Unse­re Adresse

Eli­sa­beth­stra­ße 16
40217 Düs­sel­dorf

Post­an­schrift:
Post­fach 20 07 04
40104 Düs­sel­dorf

Tele­fon und E‑Mail

Tele­fon: 02118767470
Tele­fax: 021187674727
E‑Mail: info(at)sgk-nrw.de

Anrei­se

ÖPNV: Ab dem Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof z.B. mit den Stra­ßen­bahn­li­ni­en 704, 709 und 719, Fahrt­zeit ca. 5 Minu­ten. An der drit­ten Hal­te­stel­le, dem Graf-Adolf-Platz, stei­gen Sie bit­te aus. Nach 50 Metern in Fahr­rich­tung der Stra­ßen­bahn geht es links in die Elisabethstraße. 

Beim Ver­kehrs­ver­band Rhein-Ruhr (VRR) kön­nen Sie einen Fahr­plan­aus­kunft für Ihre An- und Abfahrt einholen.