Wohin geht es mit den Straßenausbaubeiträgen?

Ziel der SPD-Land­tags­frak­ti­on ist es:

  • Die Bei­trä­ge für den Stra­ßen­aus­bau abzuschaffen.
  • Anlie­ger von den hohen Kos­ten zu entlasten.
  • Statt­des­sen soll die Lan­des­re­gie­rung den Kom­mu­nen die Kos­ten aus dem Lan­des­haus­halt erstatten.

CDU und FDP leh­nen dies ab und haben ihre eige­nen Vor­stel­lun­gen zur Zukunft der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge in den Land­tag eingebracht.
Wie stel­len sich CDU und FDP die Zukunft der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge vor? 
2013 hat die Frak­ti­on der CDU noch vor­ge­schla­gen, wie­der­keh­ren­de Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge ein­zu­füh­ren. Nach der Land­tags­wahl lässt sich die Kom­mu­nal­mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach in Anfang Okto­ber 2017 in der Sen­dung West­pol damit zitie­ren, dass wie­der­keh­ren­de Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge mit­tel­fris­tig in NRW nicht zur Debat­te stün­den. Viel­mehr wol­le man auf eine Rege­lung aus Schles­wig-Hol­lstein war­ten. Alles Wei­te­re wer­de man in enger Abstim­mung mit den Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den besprechen.
Im Sep­tem­ber 2018 for­dert dann Ver­kehrs­mi­nis­ter Hen­drik Wüst bei der Mit­tel­stands­ver­ei­ni­gung der CDU eine gro­ße Reform und eine voll­stän­di­ge Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge. Im Dezem­ber 2018 wol­len CDU und FDP dann ledig­lich die Zin­sen bei einer Stun­dung der Anlie­ger­bei­trä­ge absen­ken und die Ent­schei­dung ob Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge erho­ben wer­den oder nicht auf die Städ­te und Gemein­den abwälzen.
Damit ent­schei­det dann künf­tig die Post­leit­zahl dar­über, ob die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge zah­len müs­sen oder nicht.
Die SGK NRW hat die Idee der SPD-Land­tags­frak­ti­on der von CDU und FDP gegen­über­ge­stellt. Die Gegenüberstellung,die bei­den Land­tags­druck­sa­chen und die Kom­pakt-Infor­ma­ti­on der SPD-Land­tags­frak­ti­on kön­nen hier her­un­ter­ge­la­den werden.