GFG 2018 ist nur ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein

Unge­recht bleibt: Star­ke Gemein­den wer­den mit dem Weg­fall des Kom­mu­nal­so­li sofort ent­las­tet und alle ande­ren müs­sen war­ten. Denn erst in den nächs­ten Jah­ren wird der Vor­weg­ab­zug abge­schmol­zen. Was die Minis­te­rin ver­schweigt: Die Gesamt­sum­me des GFG erhöht sich durch den Weg­fall des Kom­mu­nal­so­li nicht. Die Ent­las­tung kommt nur den Star­ken zugu­te.
 
Das ist nicht soli­da­risch und ein fal­sches Signal. Das treibt einen Keil zwi­schen die Städ­te unse­res Lan­des!
 
Von den voll­mun­di­gen Ankün­di­gun­gen der CDU noch in Zei­ten der Oppo­si­ti­on wie etwa der, die Inte­gra­ti­ons­pau­scha­le des Bun­des in vol­lem Umfang wei­ter­zu­lei­ten, hört man heu­te kein Wort mehr. Glei­ches gilt für die stän­dig ange­mahn­te Erhö­hung der Ver­bund­mas­se. Ankün­di­gen und nicht hal­ten, das scheint das Leit­mot­to der Mit­te-Rechts-Regie­rung im Umgang mit den Städ­ten und Gemein­den zu sein. Dazu kommt: Mit den zusätz­li­chen Gel­dern für die Kran­ken­häu­sern wer­den den Kom­mu­nen im nächs­ten Jahr 100 Mil­lio­nen wie­der aus den Taschen genommen.“