Mehr als sie­ben Mil­lio­nen Euro für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in der Flüchtlingshilfe

In Flücht­lings­in­itia­ti­ven, Nach­bar­schafts­grup­pen, Sport­ver­ei­nen, bei Trä­gern der frei­en Wohl­fahrts­pfle­ge sowie in christ­li­chen, isla­mi­schen und jüdi­schen Gemein­den tra­gen die Frei­wil­li­gen wesent­lich zur sozia­len Ein­glie­de­rung der Neu­an­kömm­lin­ge bei. Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Rai­ner Schmeltzer sieht in dem Enga­ge­ment den Aus­druck der Welt­of­fen­heit und der Bereit­schaft der Men­schen, sich aktiv für Demo­kra­tie ein­zu­set­zen: Bund, Län­der und Kom­mu­nen haben in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren viel geleis­tet, um geflüch­te­te Men­schen ange­mes­sen auf­zu­neh­men, unter­zu­brin­gen und sie erfolg­reich zu inte­grie­ren. Die­se Anstren­gun­gen wären nicht so erfolg­reich gewe­sen, hät­ten die vie­len Frei­wil­li­gen vor Ort ihre Tat­kraft, ihre Zeit und ihr Wis­sen nicht ein­ge­bracht, damit sich die neu zuge­wan­der­ten Men­schen bei uns ori­en­tie­ren, zurecht­fin­den und wohl­füh­len kön­nen. Des­halb wer­den wir auch in die­sem Jahr das erfolg­rei­che Pro­gramm KOMM-AN NRW‘ fortsetzen.“ 
Das Pro­gramm wird seit 2016 vom Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­ri­um geför­dert und über die Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­tren der Krei­se und kreis­frei­en Städ­te koor­di­niert. Das Land stellt zur Unter­stüt­zung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments ins­ge­samt 7,05 Mil­lio­nen Euro bereit. Die betref­fen­den 53 Krei­se und kreis­frei­en Städ­te des Lan­des erhal­ten zur­zeit die För­der­be­schei­de. Von dort wird das Geld an die Trä­ger bezie­hungs­wei­se die Initia­ti­ven weitergeleitet.