Im neu­en Kita-Jahr steigt die Zahl der Betreu­ungs­plät­ze auf über 650.000

Das erklär­te Fami­li­en­mi­nis­te­rin Chris­ti­na Kamp­mann in Düs­sel­dorf bei der Vor­stel­lung der aktu­el­len Anmel­dun­gen durch die Jugend­äm­ter zum 15. März. Ich freue mich beson­ders, dass sich die Zahl der Plät­ze für unter­drei­jäh­ri­ge Kin­der in NRW seit 2010 mehr als ver­dop­pelt hat. Das ist ein beacht­li­cher Anstieg, der ohne die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her, die Tages­pfle­ge­per­so­nen, ohne die Kitas, ihre Trä­ger und die Jugend­äm­ter nicht hät­te gestemmt wer­den kön­nen“, sag­te Minis­te­rin Kampmann. 
Im Kita-Jahr 2010/2011 gab es ledig­lich 88.664 Betreu­ungs­plät­ze für unter­drei­jäh­ri­ge Kin­der, im kom­men­den Kita-Jahr wer­den es 179.472 sein. Minis­te­rin Kamp­mann beton­te, die Lan­des­re­gie­rung habe für die Kin­der­be­treu­ung viel getan und wer­de in ihrem Enga­ge­ment für die früh­kind­li­che Bil­dung sowie für die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf nicht nach­las­sen. Ange­sichts wei­ter stei­gen­den Bedarfs wer­de der Kita-Aus­bau mit aller Kraft fort­ge­setzt. Seit 2013 haben unter­drei­jäh­ri­ge Kin­der einen Rechts­an­spruch auf Betreuung. 
Für das Kin­der­gar­ten­jahr 2017/18 wur­den von den 179.472 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Plät­zen für unter­drei­jäh­ri­ge Kin­der, 127.392 Betreu­ungs­plät­ze in Tages­ein­rich­tun­gen und 52.080 in Kin­der­ta­ges­pfle­ge ange­mel­det. Auch bei den Plät­zen für Über­drei­jäh­ri­ge gibt es deut­li­chen Zuwachs: damit ste­hen 479.361 Plät­ze zur Ver­fü­gung, davon 475.341 in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und 4.020 in der Kindertagespflege. 
Das Land hat die Aus­ga­ben für frü­he Bil­dung von rund 1,26 Mil­li­ar­den Euro in 2010 auf 2,80 Mil­li­ar­den Euro jähr­lich in 2017 gestei­gert. Fami­li­en­mi­nis­te­rin Kamp­mann bekräf­tig­te die Plä­ne der Lan­des­re­gie­rung, die Kita­fi­nan­zie­rung in der nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode völ­lig neu auf­zu­stel­len. Geplant sei ein Finan­zie­rungs­sys­tem, das für die Betreu­ung eine soli­de Basis schafft und Kom­mu­nen wie Trä­gern die nöti­ge Sicher­heit bie­tet. Außer­dem wer­de noch stär­ker in die Qua­li­tät der Betreu­ung inves­tiert und durch fle­xi­ble­re Öff­nungs­zei­ten die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf erleich­tert. Nicht zuletzt berei­te die Lan­des­re­gie­rung eine wei­te­re Ent­las­tung der Eltern in Rich­tung Bei­trags­frei­heit vor sowie eine Ver­ein­heit­li­chung der Elternbeiträge.