Wir set­zen den ein­ge­schla­ge­nen Weg zur Stär­kung der Kom­mu­nen kon­se­quent fort

Die deut­li­che Ver­rin­ge­rung des Anstiegs der kom­mu­na­len Ver­schul­dungs­quo­ten in den letz­ten Jah­ren – ins­be­son­de­re bei den Kas­sen­kre­di­ten – gibt Anlass zur Zuver­sicht. Es wird immer kla­rer erkenn­bar, dass die von der rot-grü­nen Koali­ti­on ein­ge­lei­te­te kon­se­quen­te Poli­tik zur Unter­stüt­zung der Städ­te und Gemein­den ers­te Früch­te trägt und die Wie­der­her­stel­lung der kom­mu­na­len Hand­lungs­fä­hig­keit ange­sto­ßen hat. Ent­schei­dend für die­se Ent­wick­lung ist der von uns auf­ge­leg­te Stär­kungs­pakt Stadt­fi­nan­zen’. Die erfreu­li­chen Zah­len sind für uns gleich­wohl kein Grund um uns aus­zu­ru­hen. Uns ist bewusst, dass wir noch ein Stück Weg­stre­cke vor uns haben. Die­ses wol­len wir nut­zen, um die kom­mu­na­len Haus­hal­te wei­ter zu ent­las­ten und zu stärken.”
Hin­ter­grund: Ein aktu­el­ler Bericht des Minis­te­ri­ums für Inne­res und Kom­mu­na­les zur Ent­wick­lung der Ver­schul­dung der nord­rhein-west­fä­li­schen Schu­len weist hoff­nungs­vol­le Zah­len auf. Er basiert auf Daten der amt­li­chen nord­rhein-west­fä­li­schen Sta­tis­tik­stel­le IT​.NRW. Dem­nach ist der Anstieg der Gesamt­ver­schul­dung der nord­rhein-west­fä­li­schen Kom­mu­nen seit dem Antritt der rot-grü­nen Regie­rungs­ko­ali­ti­on sicht­bar gebremst wor­den. Wuchs die­ser zu Zei­ten der schwarz-gel­ben Vor­gän­ger­re­gie­rung im Zeit­raum zwi­schen 2005 und 2010 noch um mehr als acht Mil­li­ar­den Euro von 35,4 auf 43,5 Mil­li­ar­den Euro an ( + 22,7 Pro­zent), stieg er im Zeit­raum zwi­schen 2010 und 2015 nur noch um rund 6,5 Mil­li­ar­den Euro auf ins­ge­samt 50 Mil­li­ar­den Euro (+ 15,1 Prozent).
Ein noch deut­li­che­res Bild ergibt sich bei der Ent­wick­lung der kom­mu­na­len Kre­di­te zur Liqui­di­täts­si­che­rung, den soge­nann­ten Kas­sen­kre­di­ten”, die nicht für Inves­ti­tio­nen oder Inves­ti­ti­ons­för­der­maß­nah­men, son­dern zur Sicher­stel­lung der kurz­fris­ti­gen Zah­lungs­fä­hig­keit einer Gebiets­kör­per­schaft auf­ge­nom­men wer­den. Zur Regie­rungs­zeit der CDU-FDP-Koali­ti­on stie­gen die hier­mit ver­bun­de­nen kom­mu­na­len Schul­den von rund 10,7 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2005 auf rund 20,4 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2010 an, was einem Zuwachs um 90,9 Pro­zent ent­spricht. Im Zeit­raum zwi­schen 2010 und 2015 erhöh­te sich die­ser Anstieg nur noch auf 26,369 Mil­li­ar­den Euro (+ 29,4 Pro­zent). Ein noch deut­li­che­res Bild ergibt sich bei der Ent­wick­lung der kom­mu­na­len Kre­di­te zur Liqui­di­täts­si­che­rung, den soge­nann­ten Kas­sen­kre­di­ten”, die nicht für Inves­ti­tio­nen oder Inves­ti­ti­ons­för­der­maß­nah­men, son­dern zur Sicher­stel­lung der kurz­fris­ti­gen Zah­lungs­fä­hig­keit einer Gebiets­kör­per­schaft auf­ge­nom­men wer­den. Zur Regie­rungs­zeit der CDU-FDP-Koali­ti­on stie­gen die hier­mit ver­bun­de­nen kom­mu­na­len Schul­den von rund 10,7 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2005 auf rund 20,4 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2010 an, was einem Zuwachs um 90,9 Pro­zent ent­spricht. Im Zeit­raum zwi­schen 2010 und 2015 erhöh­te sich die­ser Anstieg nur noch auf 26,369 Mil­li­ar­den Euro (+ 29,4 Prozent).