Bara­now­ski: Inte­gra­ti­ons­hil­fe muss auch bei den Kom­mu­nen ankommen!

Frank Bara­now­ski, Ober­bür­ger­meis­ter von Gel­sen­kir­chen und Vor­sit­zen­der der SGK NRW, erkennt an, dass auch das Land zusätz­li­che Kos­ten im Zuge der Flücht­lings­si­tua­ti­on zu tra­gen hat. Aller­dings müs­se auch das Land sehen, dass der Schwer­punkt der Inte­gra­ti­on vor Ort in den Kom­mu­nen statt­fin­det. Die nord­rhein-west­fä­li­schen Städ­te- und Gemein­den arbei­ten inten­siv dar­an, dass die Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in die Gesell­schaft gelingt. Damit die Inte­gra­ti­on vor Ort gelin­gen kann, muss ver­mehrt in Ange­bo­te inves­tiert wer­den, bei­spiels­wei­se in Ange­bo­te zum Sprach­er­werb. Das führt dazu, dass die Kom­mu­nen einen erheb­li­chen finan­zi­el­len Mehr­auf­wand haben“, so Baranowski.
Frank Bara­now­ski und die SGK NRW erwar­ten des­halb, dass das Land die Kom­mu­nen bei der Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in die Gesell­schaft stär­ker unter­stützt. Die SPD-Kom­mu­na­len erwar­ten min­des­tens eine anteil­mä­ßi­ge Berück­sich­ti­gung an den Bun­des­mit­teln, wie es etwa in Baden-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz der Fall ist. In die­sen Bun­des­län­dern wer­den die Bun­des­mit­tel zwi­schen Land und Kom­mu­nen auf­ge­teilt. Hier muss finanz­po­li­tisch ein kom­mu­nal­freund­li­ches Signal gesetzt wer­den“, erklärt Frank Baranowski.