Klu­te: Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz ist eine Schlüsselkompetenz

Das Minis­te­ri­um für Arbeit, Inte­gra­ti­on und Sozia­les unter­stützt über die Lan­des­be­ra­tungs­ge­sell­schaft G.I.B. NRW die Städ­te und Gemein­den in Nord­rhein-West­fa­len mit einem zusätz­li­chen För­der­an­ge­bot zur Stär­kung der inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­tenz. Das Pro­gramm wird in Koope­ra­ti­on mit der Lan­des­ko­or­di­nie­rungs­stel­le (LaKI) und den Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­tren durch­ge­führt. Es ist auf zwei Jah­re ange­legt. Das kos­ten­lo­se Fort­bil­dungs­an­ge­bot ist für die haupt­amt­lich Beschäf­tig­ten in allen 396 NRW-Kom­mu­nen bestimmt. Dabei soll ganz indi­vi­du­ell auf die unter­schied­li­chen Bedar­fe vor Ort ein­ge­gan­gen werden.

Es ist gut, dass Behör­den, Ver­bän­de und Unter­neh­men immer mehr auf die inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter set­zen“, lob­te Inte­gra­ti­ons­staats­se­kre­tär Thors­ten Klu­te. Durch Flücht­lings­ent­wick­lung und Ein­wan­de­rung im Rah­men der euro­päi­schen Frei­zü­gig­keit gera­te die inter­kul­tu­rel­le Öff­nung noch stär­ker ins Blick­feld. Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz ist dabei eine wich­ti­ge Schlüs­sel­kom­pe­tenz“, beton­te Klute.

In Nord­rhein-West­fa­len leben über vier Mil­lio­nen Men­schen mit Migrationshintergrund.

Mit der Lan­des­in­itia­ti­ve Mehr Migran­tin­nen und Migran­ten in den Öffent­li­chen Dienst – Inter­kul­tu­rel­le Öff­nung der Lan­des­ver­wal­tung“ unter­stützt die Lan­des­re­gie­rung seit Ende 2010 Fort­bil­dun­gen und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, um die inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz der Lan­des­be­schäf­tig­ten zu stei­gern. Auch die Lan­des­wei­te Koor­di­nie­rungs­stel­le und die Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­tren sowie die Inte­gra­ti­ons­agen­tu­ren haben seit Jah­ren Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bo­te in ihrem Pro­gramm. Das neue Ange­bot der G.I.B. NRW sei eine sinn­vol­le Ergän­zung, beson­ders für die prak­ti­sche Umset­zung in den Kommunen.