Frank Bara­now­ski: Gutes Ergeb­nis für NRW – Kom­mu­na­le Inte­gra­ti­ons­pau­scha­le gefordert

Weil die größ­ten Auf­ga­ben von den Kom­mu­nen bewäl­tigt wer­den müs­sen, ist es erfor­der­lich, dass die Bun­des­mit­tel auch antei­lig an die Kom­mu­nen wei­ter­ge­lei­tet wer­den, und zwar bereits für 2016. Wir haben schon früh eine Inte­gra­ti­ons­pau­scha­le in NRW gefor­dert“, so Bara­now­ski. Er will des­halb vom Land, dass es sei­ne Mit­tel antei­lig eben­so auf einem ein­fa­chen Weg an die Kom­mu­nen gibt. Auf Druck der SPD stel­le der Bund auch in Ber­lin mehr Geld zur Ent­las­tung der Kom­mu­nen bereit. Die­se Ziel­set­zung müs­se wie in der Ver­gan­gen­heit auch Maß­stab des Han­delns der Lan­des­re­gie­rung sein.
Die Kom­mu­nen haben erheb­li­che Auf­wen­dun­gen für mehr Per­so­nal, Erzie­her und Erzie­he­rin­nen, Sozi­al- und Gemein­we­sen­ar­beit, Sach­auf­wen­dun­gen an Schu­len, Koor­di­nie­rung der Frei­wil­li­gen­ar­beit, Orga­ni­sa­ti­on von Arbeits­mög­lich­kei­ten. Sie über­neh­men die­se Leis­tun­gen im Inter­es­se der gesam­ten Gesell­schaft, ohne auf die Ursa­chen der Aus­ga­ben Ein­fluss neh­men zu können.
Bereits vor kur­zem hat­te der Bund sei­ne Bereit­schaft erklärt, die flücht­lings­be­ding­ten Kos­ten der Unter­kunft in Höhe von 2,6 Mrd. bun­des­weit für 2016 bis 2018 zu über­neh­men. Außer­dem haben sich die Län­der auf die Ver­tei­lung der jähr­li­chen 5‑Milliarden Ent­las­tung des Bun­des an die Kom­mu­nen ver­stän­digt. Auf kei­nen Fall dür­fen die­se Mit­tel zur Ent­las­tun­gen von den bei Sozi­al­aus­ga­ben mit den Inte­gra­ti­ons­kos­ten ver­mischt wer­den. Sie haben kei­nen Zusam­men­hang mit der Flücht­lings­po­li­tik und müs­sen kom­plett in den kom­mu­na­len Haus­hal­ten landen.“