Eini­gung beim Länderfinanzausgleich

Bei der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in Ber­lin haben sich die 16 Bun­des­län­der auf einen Kom­pro­miss beim Län­der­fi­nanz­aus­gleich geei­nigt. Die gemein­sa­me Linie der Län­der bei der Neu­ord­nung der Finanz­be­zie­hun­gen hät­te für Nord­rhein-West­fa­len Mil­li­ar­den­ein­nah­men zur Folge.
Wir gehen nach Hau­se mit Mehr­ein­nah­men – ab 2020 in einer Grö­ßen­ord­nung von 1,5 Mil­li­ar­den”, sag­te Minis­ter­prä­si­den­tin Han­ne­lo­re Kraft bei der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in Ber­lin. Nord­rhein-West­fa­len hat die wesent­li­chen For­de­run­gen durch­set­zen kön­nen.” Ob Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäub­le das erar­bei­te­te Kon­zept aller 16 Bun­des­län­der mit­trägt, ist noch offen.
 
Dar­über hin­aus begrüßt Minis­ter­prä­si­den­tin Kraft auch den geplan­ten Abschied vom soge­nann­ten Umsatz­steu­er­vor­weg­aus­gleich. Der Umsatz­steu­er­vor­weg­aus­gleich ist weg. Das war uns wich­tig, weil jetzt auch deut­lich wird, wie stark Nord­rhein-West­fa­len ist und dass wir ein Geber­land sind”, sag­te die Ministerpräsidentin.
Quel­le: land​.nrw – Bild DPA