Bau­mi­nis­te­ri­um und NRW​.BANK wol­len Wohn­raum für Flücht­lin­ge schaffen

Wir wol­len kei­ne zen­tra­len Wohn­la­ger oder Con­tai­ner-Städ­te, son­dern dezen­tra­le Wohn­quar­tie­re für Asyl­su­chen­de schaf­fen“, sag­te Minis­ter Gro­schek zur Ein­füh­rung des Pro­gramms. Die Flücht­lin­ge haben oft­mals schreck­li­ches Leid erfah­ren und sol­len sich bei uns mög­lichst schnell wohl fühlen.“
Diet­rich Suhl­rie, Mit­glied des Vor­stands bei der NRW​.BANK, füg­te hin­zu: Das Pro­gramm bie­tet die Mög­lich­keit, Wohn­raum für Flücht­lin­ge zu schaf­fen, der über eine rei­ne Not­un­ter­kunft hin­aus­geht. Das ver­bes­sert die Lebens­si­tua­ti­on der Men­schen und ermög­licht Integration.“
Geför­dert wer­den natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen als Eigen­tü­mer oder Erb­bau­be­rech­tig­te. Antrags­be­rech­tigt sind auch Kom­mu­nen, Eigen­be­trie­be und kom­mu­na­le Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten. Egal ob Miet‑, Grup­pen­woh­nung oder Miet­ein­fa­mi­li­en­haus – das Pro­gramm unter­stützt viel­fäl­ti­ge For­men. Ins Pro­gramm auf­ge­nom­men wer­den Woh­nun­gen, die anschlie­ßend auch im Rah­men der sozia­len Wohn­raum­för­de­rung genutzt wer­den können.
Ziel ist es, Wohn­raum her- oder bereit­zu­stel­len für Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­ber, die den Kom­mu­nen aus den Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen des Lan­des zuge­wie­sen wer­den und die kei­nen Anspruch auf einen Wohn­be­rech­ti­gungs­schein haben.
Quel­le: MBWSV NRW