Hüb­ner: Fai­re und rechts­si­che­re Ver­tei­lung von Finanz­hil­fen für Kommunen

Dazu erklärt der kom­mu­nal­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on, Micha­el Hübner: 

Die Lan­des­re­gie­rung hat dafür gekämpft, dass Nord­rhein-West­fa­lens Kom­mu­nen in ange­mes­se­nem Umfang von den Bun­des­hil­fen pro­fi­tie­ren. Das hat sich aus­ge­zahlt. Der heu­te vom Kabi­nett beschlos­se­ne Gesetz­ent­wurf zur Umset­zung des ent­spre­chen­den Bun­des­ge­set­zes sieht eine fai­re Ver­tei­lung der Inves­ti­ti­ons­hil­fen inner­halb Nord­rhein-West­fa­lens vor. Maß­geb­li­ches Ver­tei­lungs­kri­te­ri­um wird dabei der Umfang der nach dem Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­setz erfolg­ten Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen an die ein­zel­nen Kom­mu­nen in den Jah­ren von 2011 bis 2015 sein. 

Das Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­setz ist die recht­li­che Grund­la­ge für ein seit Jahr­zehn­ten bewähr­tes Sys­tem zur Bestim­mung des finan­zi­el­len Unter­stüt­zungs­be­darfs der Kom­mu­nen, das bereits mehr­fach gericht­lich bestä­tigt wur­de und somit Rechts­si­cher­heit bie­tet. Gera­de die durch Sozi­al­aus­ga­ben ver­ur­sach­ten Bedar­fe spie­geln sich in der Berech­nungs­sys­te­ma­tik des Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes wider. Gewähr­leis­tet wird durch die­ses Ver­tei­lungs­kri­te­ri­um auch, dass beson­ders die Kom­mu­nen von den Hil­fen pro­fi­tie­ren, die sie auf­grund ihrer ange­spann­ten finan­zi­el­len Lage am nötigs­ten haben. Wenn man die Hil­fen nach dem Maß­stab der Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen ver­teilt, erhal­ten 16 von 427 nord­rhein-west­fä­li­schen Kom­mu­nen allein 50 Pro­zent der zur Ver­fü­gung gestell­ten Mit­tel. Das ist ziel­ge­nau und das Gegen­teil vom Gieß­kan­nen­prin­zip‘.“