Römer: Der Min­dest­lohn wirkt

Der Min­dest­lohn ist jetzt seit mehr als 100 Tagen in Kraft. Und schon jetzt lässt sich sagen: Der Min­dest­lohn wirkt. Alle Schwarz­ma­le­rei­en, die es im Vor­feld aus ver­schie­de­nen Rich­tun­gen gege­ben hat, haben sich nicht bewahr­hei­tet. Die Zahl der Arbeits­lo­sen ist nicht gesun­ken, die Zahl der Beschäf­tig­ten ist gestie­gen. Es gab kei­nen Anstieg bei der Zahl der Insol­ven­zen, die Taxis fah­ren noch, die Fri­seur­sa­lons sind wei­ter geöff­net. Er hat dem Lohn­dum­ping ein Stopp­si­gnal gesetzt.

Wir wis­sen aber auch: Es gibt immer noch Wider­stand gegen den Min­dest­lohn, Tei­le der Uni­on möch­ten ihn ver­wäs­sern. Das ist mit uns nicht zu machen! Die SPD-Land­tags­frak­ti­on hat für den Min­dest­lohn gekämpft und wird das auch wei­ter tun. In der kom­men­den Woche – am 23. April – tagt in Ber­lin der Koali­ti­ons­aus­schuss. Wir machen im Vor­feld klar: Wir ste­hen zum Min­dest­lohn! Daher wer­den die 99 Abge­ord­ne­ten unse­rer Frak­ti­on in den kom­men­den Tagen in ihren Wahl­krei­sen, in den Gesprä­chen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, eines deut­lich ver­tre­ten: Der Min­dest­lohn wirkt!”