Innen­po­li­ti­sche Debat­ten wer­den ins­be­son­de­re von Rechts­po­pu­lis­ten ver­stärkt genutzt, um Stim­mun­gen anzu­hei­zen und Ängs­te in der Bevöl­ke­rung zu schü­ren, die von ihnen dann gezielt poli­tisch genutzt und aus­ge­schlach­tet wer­den. Dabei wer­den oft­mals Fak­ten über die tat­säch­li­che Situa­ti­on der inne­ren Sicher­heit ver­dreht oder igno­riert. Die­se Emo­tio­na­li­sie­rung der Debat­te hat zu einem ver­stärk­ten Unsi­cher­heits­ge­fühl in der Bevöl­ke­rung geführt. Gefühl­te Unsi­cher­heit wird auch durch eine kurz­sich­ti­ge Law-and-Order-Poli­tik mit aus­schließ­li­chem Fokus auf Poli­zei und schär­fe­re Geset­ze befeu­ert. Zuneh­mend wird die Debat­te mit die­sem ein­sei­ti­gen Schwer­punkt auf repres­si­ve Maß­nah­men geführt.

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